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Frostschaden

Frostschaden

 

Eingefrorene Wasserleitungen sorgen in jedem Winter in Tausenden von Immobilien für erhebliche Wasserschäden. Platzt ein Rohr, steht nicht selten eine ganze Wohnung unter Wasser. Zumindest aber werden bei einem Rohrbruch Wände und Decken durchfeuchtet und Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen.

Überall wo Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen konnte oder zwangsläufig noch verblieben ist, wirkt die Kristallbildung des Eises. Durch die Volumenvergrößerung entstehen Spreng-kräfte, die Putze abplatzen lassen, Flachdachabdichtungen zerstören oder Rohrbrüche hervorrufen. In einem 10 m langen Rohr können leicht 15 Liter Wasser enthalten sein. So entsteht schnell der Wasserschaden durch Frost.

Sorgfaltspflicht bei Wassereinbruch, Feuchte und Nässe

Die Versicherungen weist darauf hin, dass Gebäude, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen nur dann für derartige Wasserschäden eintreten, wenn Eigentümer und Mieter ihre Sorg-faltspflicht nicht verletzt haben.

Dazu gehört... Wohnungen bei extremen Außentemperaturen nicht unbeheizt lassen. Wer verreist, mag ausreichend Vorsorge treffen, wenn er bei Thermostatventilen die Frostschutzstellung wählt. Bei längerer Abwesenheit, sollten Wasserleitungen während der Frostperiode, möglichst entleert werden. So verhindern Sie Wasser- und Feuchteprobleme.


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