


Methoden zur Bestimmung des Feuchtegehaltes.
Bei der Widerstandsmessung wird der elektrische Widerstand zwischen zwei Elektroden ermittelt, die in einigem Abstand in den Baukörper eingebracht werden. Mineralische Baustoffe haben im trockenen Zustand eine niedrige Leitfähigkeit. Bei zunehmender Feuchte steigt die Leitfähigkeit des Stoffes an. Dieser veränderte Widerstand kann elektronisch gemessen werden. Die Messergebnisse sind aber auch stark vom Salzgehalt des Baustoffes abhängig, da Salz die Leitfähigkeit erhöht. Die Messtiefe bei diesem Verfahren ist davon abhängig, wie tief die Elektroden eingebracht werden.
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Bei der induktiven Feuchtigkeitsmessung misst eine Aktiv-Elektrode B 50, mit integrierter Elektronik zum zerstörungsfreien Aufspüren von Feuchtigkeit in Bauteilen aller Art, sowie zur Erkennung der Feuchtigkeitsverteilung in Wänden, Decken und Böden. Die nach einem zerstörungsfreien Messverfahren arbeitende Elektrode erzeugt ein konzentriertes Hochfrequenzfeld mit einer hohen Tiefenwirkung. |
CM-Messung
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Eine gewissenhaft durchgeführte CM-Messung setzt voraus, dass die Materialprobe nicht aus dem meist schon abgetrockneten Oberflächenbereich, sondern aus der unteren Estrich-Kappe entnommen wird. Zur Bestimmung der Materialfeuchte sind je nach Werkstoff Auswertungstabellen notwendig, die sog. "CM-Prozente" ausweisen. Es ist hierbei zu beachten, dass diese CM-Prozente nicht identisch sind mit Gewichtsprozenten, da nur das absolut freie Wasser berücksichtigt wird. nicht jedoch das im Material gebundene Wasser. |
Darr-Methode
Bei der auch als Darr-Methode bekannten gravimetrischen Feuchtigkeitsbestimmung wird vom Baustoff eine Probe entnommen. Diese Probe wird zuerst gewogen und anschließend etwa 105° C in einem Trockenofen getrocknet (Anhydrit-Fließestrich bei etwa 40°C). Dabei entweicht das in der Probe enthaltene Wasser. Höhere Temperaturen würden auch das ungebundene Wasser freisetzen.
Nach dem Trocknen kann nach erneutem Wiegen der Wassergehalt festgestellt werden. Wässert man anschließend die Probe und wiegt sie, bekommt man die Sättigungsfeuchte. Damit hat man den Durchfeuchtungsgrad und die maximale Wasseraufnahmefähigkeit des Baustoffs ermittelt.
Diese Methode ist wissenschaftlich anerkannt, wird jedoch überwiegend zur Materialprüfung im Labor eingesetzt. Auf Grund der Empfindlichkeit der Geräte und der langen Prozessdauer ist die Darr-Methode zum Einsatz auf Baustellen kaum geeignet.

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