


Während des Hausbaus gelten für alle am Bau beteiligten Personen die "allgemeinen anerkannten Regeln der Technik". Das sind: Erfahrungswerte, Vorschriften des Handwerks, Verarbeitungsrichtlinien der Verbände und Hersteller, sowie Normen, etwa vom Deutschen Institut für Normung (DIN)
Sie haben zu prüfen, was sie vorfinden
Die Handwerker haben somit stets ihre Arbeit auf die geltenden Richtlinien hin zu prüfen bzw. ihre Zweifel gegebenenfalls dem Bauherrn zu melden.
Ist ein Baumangel vorhanden, der eindeutig durch die nachlässige Handhabung eines Handwerkers entstanden ist, hat der Handwerker selbst dafür die Haftung zu übernehmen. Wenn aber der Handwerker Bedenken an einer gewissen Planung anmeldet, dies jedoch vom Bauherrn übergangen wird, so haftet wiederum der Bauherr für einen daraus resultierenden Schaden.
Je früher ein Baumangel entdeckt wird, desto besser
Denn der finanzielle Aufwand zur Behebung kann teuer und aufwendig werden und steigt mit der zeitlichen Distanz zum Abschluss der Bauarbeiten.
Unbedingt und schnellstens behoben müssen Mängel, die zu weiteren Schäden führen können, wie schlechte Isolierungen, mangelhafter Wärmeschutz, wie auch stark bröckelnder und rissiger Putz. Diese Mängel sind der Baufirma schriftlich, mit einer Frist zur Behebung des Schadens einzureichen.
Bauschäden vermeiden
Holen Sie sich den Rat von denen, die die möglichen Fehler kennen, den Sachvertändigen. Profitieren Sie von dem Know-how und schonen Sie dabei Ihre Nerven und vor allem den Gedbeutel.