Schimmelpilz

Richtiges heizen und lüften sind die Geheimnisse eines gesunden Raumklimas. Wer sich an ein paar Regeln hält, der tut nicht nur sich, sondern auch seinem Geldbeutel Gutes:
- Im Badezimmer besteht Schimmelgefahr, wenn nach Benutzung die Heizung heruntergefahren und nicht genügend gelüftet wird.
- Türen von unbeheizten Räumen sollten geschlossen bleiben, weil sonst wärmere und damit feuchtere Luft in die kühleren Räume eindringt und die Feuchtigkeit dort kondensiert.
- Auch wenn man "kalt" schlafen möchte, sollte das Schlafzimmer tagsüber (ca. 16 bis 18 °C) geheizt werden, damit die Raumluft genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann.
- Es ist ratsam, mindestens viermal am Tag die Fenster offen stehen zu lassen, am besten mit Durchzug quer durch die Wohnung lüften. Bei Minustemperaturen gelten fünf Minuten als ausreichend, im Sommer zwischen 10 bis 15 Minuten.
- Dauerkippstellung der Fensterflügel kann im ungünstigsten Fall in der kalten Jahreszeit den Bereich um die Fenster so stark auskühlen, dass Kondensatfeuchte entsteht.
- Nach Möglichkeit keine Wäsche in der Wohnung trocknen. Lässt sich dies nicht vermeiden, sollte dieses Nutzungsverhalten aber unbedingt, wie auch häufiges Kochen und die Ausstattung der Wohnräume mit vielen Zimmerpflanzen, mit Aquarien oder Zimmerbrunnen etc. bei dem Maß der Lüftung berücksichtigt werden.
- In Räumen, die nur zeitweise (z.B. am Wochenende oder am Abend) genutzt werden, muss nach dem Aufheizen stärker gelüftet werden als in einem ständig beheizten Raum, weil die Oberflächen noch kalt sind und hier Feuchtigkeit kondensieren kann.
- Je kälter es draußen ist, desto besser werden die Räume durch Lüftung entfeuchtet. Im Sommer gilt für Keller und kühlere Nebenräume: am besten nachts lüften, dann ist die Außentemperatur am geringsten.
Wichtig für Bauherren: Wer gerade baut, solte sich unbedingt mit Erdgas als Brennstoff auseinandersetzen. Denn Erdgas als Wärmespender ist nicht nur umweltschonend, sondern auch effizient.