


Eine Überschwemmung im eigenen Haus oder in den eigenen vier Wänden ist nicht nur eine Katastrophe, sondern auch mit viel Ärger verbunden. "Gut, dass ich ausreichend versichert bin", denkt da so manch ein Geschädigter und wiegt sich wohl gesonnen auf der sicheren Seite - jedenfalls was die Kosten betrifft.
Doch ist er tatsächlich umfassend gegen die finanziellen Folgen eines Wasserschadens gesichert?
Noch immer gehen zahlreiche Haus- und Wohnungseigentümer davon aus, dass für alle Folgen eines Wasserschadens die Hausratversicherung aufkommt. Doch das ist ein Irrtum, der teuer zu stehen kommen kann.
Wie der Name "Hausrat" schon sagt, ist eben bei dieser Versicherung ausschließlich der Hausrat gegen Leitungswasserschäden versichert. Dazu zählen alle beweglichen Gegenstände, wie Schränke, Tische, Betten, Kleidung oder aber auch lose verlegte Teppichböden. Anders liegt der Fall, wenn ein Teppichboden fest verklebt ist, das Wasser in den Fußboden dringt und Wände durchfeuchtet. Dann nämlich sind Teile des Hauses beschädigt und in diesem Schadenfall hilft nur eine Wohngebäudeversicherung.